Sport
Einzelsportarten
Gruppensportarten
Langeweile…
gähnende Langeweile!
Nichts zu tun? Das muss nicht sein! Wir haben hier einige Tipps gesammelt,
was Du alles so in Deiner Freizeit anstellen kannst. Bei diesen
Aktivitäten kannst Du viel Spaß haben, gegebenenfalls neue
Freunde gewinnen und Deine Stärken weiterentwickeln.
Vielleicht weißt Du schon ganz genau, z.B. aus dem
Sportunterricht, welche Sportarten Dir gefallen und welche Du
überhaupt nicht leiden kannst.
Bei der Auswahl der Lieblingssportart geht natürlich jeder anders vor.
Letztlich heißt es: Probieren geht über studieren, also einfach
mal reinschnuppern und schauen, ob dieser Sport etwas für Dich
ist.
Judo
Hier bist Du richtig, wenn Du Aktion und Körperkontakt
magst. In Übungen zu zweit erprobt man erlernte Techniken: z.B.
den Partner aus dem Gleichgewicht zu bringen oder mit schnellen
und möglichst einfachen Bewegungen Hebel anzusetzen. Aber
Vorsicht! Nicht mit verprügeln verwechseln: Hier gelten strenge
Regeln und Dein Gegenüber ist Dein Partner, nicht Dein Gegner.
Beim Judo übt man, seinen eigenen Körper besser kennenzulernen
und ihn besonders gut zu kontrollieren.
Joggen
Joggen ist viel mehr als nur im Kreis laufen. Die
Bewegung an der frischen Luft macht den Kopf frei. Wenn man
will, kann man sich mal so richtig auspowern. Und das Beste: Man
braucht zum Starten nicht viel mehr als die eigenen Beine.
Vielleicht gehen Deine Eltern auch joggen? Dann kann der Sport
sogar zur gemeinsamen Aktion werden.
Schwimmen
Ist Wasser Dein Element? Wenn Du gerne im Wasser bist
und schwimmst, könntest Du dies auch als regelmäßige Sportart
machen. Dabei kann man im Verein schwimmen oder auch alleine
seine Bahnen ziehen, wie man es lieber möchte.
Reiten/ Voltigieren
Reiten oder Voltigieren könnte etwas für
Dich sein, wenn Du Tiere magst. Beim Reiten geht es darum zu
lernen, das Pferd mit verschiedenen Techniken zu „lenken“. Beim
Voltigieren übt man sozusagen auf dem Rücken des Pferdes
Kunststücke ein. Zum Reiten und Voltigieren gehört auch, sich um
das Pferd zu kümmern: Es braucht Zuwendung, will versorgt sein
und braucht Pflege.
Angeln
Magst Du die Natur und die Ruhe? Beobachtest Du gerne
Tiere und lernst von ihren Verhaltensweisen? All das sind Dinge,
die Dir während des Angelns begegnen. Dazu kommt noch die
Spannung, die aufkommt, während Du mit Geduld versuchst, einen
Fisch zu überlisten. Angeln kann man an fast allen Gewässern.
Häufig gibt es in deren Nähe dann auch Angelvereine, in denen
man die „Kunst des Fangens“ lernen kann.
Bist Du eher ein Team-Player? Zusammen in einer Mannschaft Sport zu
treiben, kann ein besonders tolles Erlebnis sein: Man gewinnt
gemeinsam, man verliert gemeinsam, die Leidenschaft für den
Sport schweißt die Truppe zusammen.
Einige Kinder oder Jugendliche mit ADHS mögen besonders Sportarten mit
schnellen Wechseln, ein Beispiel für eine solche Ballsportart
wäre Handball.
Am besten ist es, man überlegt sich vorher, was einem gefallen könnte und
probiert dann in einer Schnupperstunde aus, ob man die Sportart
wirklich mag und wie man mit den Teamkollegen auskommt.
In einer großen Gruppe können nämlich manchmal auch Schwierigkeiten
entstehen: Es gibt viele Regeln, über deren Einhaltung auch die
anderen Teammitglieder wachen. Wenn man sich nicht mit allen
versteht, oder vielleicht nicht so gut ist, wie die anderen es
gern hätten, können Streitereien entstehen, die einem vielleicht
den Spaß an der Sportart schmälern.